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20. Dezember 2017;

Zusammenfassung der zentralen Ergebnisse

  • Die Naturgefahren, die im Risikomanagement von deutschen Städten mit hoher oder höchster Priorität diskutiert werden, sind Starkregen, Hochwasser und Sturm. Hitzestress folgt an Position vier, gleichzeitig wird aber seitens der Befragten eine Steigerung der Häufigkeit und Intensität von Hitzestress in der Zukunft erwartet.
  • Hitzewellen stellen für die Befragten kein grundsätzlich neues Phänomen in ihrer Stadt dar, mehr als die Hälfte war bereits davon betroffen, das Wissen um gesundheitliche Folgen und eventuell erhöhte Sterblichkeitsraten ist aber gering.
  • Detaillierte Daten zur aktuellen Beeinträchtigung durch Hitzebelastung liegen nur bei einer sehr geringen Zahl der befragten Städte vor, noch seltener sind Szenarien und Prognosen zur zukünftigen Entwicklung von Hitzestress und sozialer Vulnerabilität.
  • Aus der Vielzahl von Indikatoren zur Messung von Vulnerabilität gegenüber Hitzestress finden vor allem bauliche Indikatoren bereits starke Berücksichtigung in behördlichen Planungsprozessen, Indikatoren zur Messung von gesundheitlicher und sozialer Vulnerabilität werden bisher nur selten einbezogen, aber zu großen Teilen für wichtig befunden.
  • Es besteht ein Bedarf an differenzierten Daten zur Vulnerabilität gegenüber Hitzestress. Bevorzugte Formen der Aufbereitung sind neben Karten und Statistiken vor allem kriterienbasierte Entscheidungshilfen für Behörden, um die Anpassung an Hitzestress besser in Planungsprozessen berücksichtigen zu können.
 

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