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17. Juli 2019;

ZURES auf der Resilient-Cities-Conference in Bonn

Am 27. Juni hielten die Projektvertreter des ZURES-Projektes im Rahmen der Resilient-Cities-Conference in Bonn einen ZURES-Workshop zum Thema „Methoden zur Messung der zukünftigen Vulnerabilität und zur Risikoabschätzung von Hitzestress in mittelgroßen Städten.“ Der thematische Schwerpunkt des Workshops bildeten zum einen die Modellierung des gegenwärtigen Klimas und die Entwicklung der klimatischen Szenarien in den Partnerstädten Bonn und Ludwigsburg und zum anderen die Entwicklung von partizipativen und quantitativen Szenarien zur sozio-ökonomischen Vulnerabilität. Zudem wurde eine integrierte Betrachtungsweise der klimatischen und der sozio-ökonomischen Vulnerabilität vorgestellt. Anschließend wurde von den Vertretern der Städte die Anwendung dieser Methoden anhand von Beispielen wie der Evaluation des Konzeptes der Wohnbaulandaktivierung oder der Entwicklung des Stadtentwicklungsplans dargestellt. Unterstützt wurde dieses durch die zentralen Ergebnisse der Haushaltsbefragung in Bonn und Ludwigsburg. Die befragten Haushalte erkennen bspw. die Hitze als ein Problem an und nehmen insbesondere Aufenthaltsorte wie den Fußgängerbereich in der Innenstadt oder die öffentlichen Verkehrsmittel als besonders stark von Hitze belastete Räume wahr. Neben den Einblicken in die erzielten Ergebnisse des ZURES-Projektes erhielten die Teilnehmenden ebenso einen Einblick in das Forschungsprojekt ISCAPE und in die Ergebnisse des Global Urban Air Pollution Observatory (GUAPO). Nach den Inputs folgte eine spannende Diskussion mit dem internationalen Publikum.

Das Institut für Raumordnung und Entwicklungsplanung dankt herzlich allen Beteiligten. Insbesondere richtet sich ein großer Dank an die Stadt Bonn und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung.

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